Therapie der Hundephobie
1. Die Anforderungen an den Therapiebegleithund für die VT der Hundephobie sind Gesundheit, Wesensfestigkeit, ein gesundes Sozialverhalten, ein guter Grundgehorsam, Beweglichkeit und Temperament. Vorteilhaft ist ein großer Hund, da dieser größere Angst auslösen kann, was zu schnellerem Erfolg führt.
2. Angst ist ein normales Gefühl und darf bleiben. Der Teufelskreis der Hundephobie entsteht erst durch die kognitive Verknüpfung außen wahrgenommener Hunde mit inneren Fantasien von katastrophaler Gefahr und Angst vor den resultierenden Streßphänomenen im eigenen Körper. Die Bedrohung kommt so von außen und innen und wird damit subjektiv katastrophal und unkontrollierbar. Der Mensch flüchtet und vermeidet in Zukunft die Angstsituation.
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