Therapie der Hundephobie
3. Je konsequenter die Konfrontation, umso beherrschbarer wird die Angst ! Folglich ist ein Training am effektivsten, bei dem eine Angsthierarchie standardisierter Situationen systematisch trainiert wird, die den Katastrophenfantasien um Hunde möglichst nahe kommen. Die einzelnen Situationen darf der Patient erst verlassen, wenn die Angst nachgelassen hat, um den Teufelskreis aus Flucht und Vermeidung zu durchbrechen.
4. Diese Standardsituationen lassen sich mit einem dafür ausgebildeten Hund leicht trainieren. Dem Hund macht diese Arbeit Freude, da sie in weiten Teilen dem natürlichen Spielverhalten der Hunde entspricht. Der Hund muß an den Umgang mit ängstlichen Menschen zuvor gewöhnt werden, um nicht durch Irritiertheit den Spieltrieb zu verlieren.
5. Standardsituationen sind unter anderem schnelles Vorbeirennen von hinten und vorn, Gegenstände schnappen, Springen, Anspringen, Knurren, Bellen, Zerrspiele, Zähnezeigen, Hand ins Maul nehmen, Kampfspiele mit anderen Hunden.
6. Ein Patient, der mit diesen Situationen umgehen, den Hund selbständig außer Sichtweite des Therapeuten auch abgeleint führen kann und auch beim Zusammenkommen mit einer anderen Angst unter erhöhten Streßbedingungen noch die Hundeangst kontrollieren kann, ist geheilt; i.d.R. nach ca. 20 Stunden.
Bitte beachten Sie mein Copyright auf diese Kurzdarstellung zur Verhaltenstherapie der Hundephobie.
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